09. August 2021

Plane verschwunden, Bodenplatte liegt frei, Versorgungsleitungen verlegt


Am Montag war die große Plane wieder verschwunden, die die frische Bodenplatte übers Wochenende vor dem Starkregen geschützt hatte. Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Beton am Freitag flüssig vergossen wurde. Dies bestätigte auch ein aufmerksamer Nachbar, der am Freitag beobachtet hatte, wie zwei gewaltige Betonmischfahrzeuge die breiige Betonmasse angeliefert hatten. Diese wurde dann mittels einer Betonpumpe über die Bewehrungsmetalle vergossen und von den Bauarbeitern manuell gleichmäßig verteilt und geglättet.
„Moderne Betonpumpen erreichen mittlerweile Förderhöhen bis zu 600 Meter oder Förderweiten bis zu 1500 Meter“, kann man im Internet nachlesen, wenn man bei GOOGLE danach sucht.

Die vier bunten Stöpsel, die aus der Bodenplatte ragen, sind offensichtlich Leitungen zur Versorgung des zukünftigen Hauses mit den später benötigten Medien.
Auch hier findet man im Internet eine Erklärung:

„Die Hausanschlüsse durch die Bodenplatte beinhalten klassisch Wasser, Strom und Telekommunikation. Üblicherweise wird für den Bodenplatten Hausanschluss ein Mehrspartenanschluss verwendet. Diese werden z.B. vom Stromanbieter angeboten. Beim Betonieren werden die Leerrohre in die Bodenplatte eingebracht. Damit können alle Anschlüsse im Nachgang leicht nachgezogen werden.“

Wie die spätere Abwasserentsorgung zukünftg sichergestellt wird, erfahren wir vielleicht später. Aber sicher kann man davon ausgehen, dass die Bauplaner auch hier rechtzeitig alle Vorkehrungen getroffen haben. Möglicherweise führen die leeren Rohre unter der Bodenplatte längst in den Abwasserkanal des Baumschulenweges.

Vielleicht ist auch der rechte Bildausschnitt im Bild unten eine Lösung des Rätsels, denn der dicke schwarze Anschluss, der aus dem Beton ragt, könnte ja der vorbereitete Abwasserausgang sein. Dann wüssten wir gleich wo die Küche und das Badezimmer mal hin sollen…